TIPS FÜR DEN ERFOLG


  • Sprechen Sie ruhig mit Ihren Kunden [mehr...]
  • Mit dem richtigen Briefing fängt alles an [mehr...]
  • Wer schreibt, der bleibt. Oder: Wie komme ich in die Presse? [mehr...]
  • Firmenunterlagen: Einsatz und Nutzen [mehr...]
  • Was zu beachten ist – wenn Menschen lesen [mehr...]
  • Ein Kommunikationskonzept, wofür das denn? [mehr...]
  • Unser Buchtipp. Oder: Der Duden hat kapituliert [mehr...]

Sprechen Sie ruhig mit Ihren Kunden

Kunden werden immer mobiler. Sie wandern schnell zur Konkurrenz ab, wenn sie nicht immer wieder auf die richtige Weise angesprochen und „mitgenommen“ werden. Zudem wächst durch eine zunehmende Reizüberflutung die Abneigung gegen reine Werbung. So wird vieles nicht mehr gelesen oder angesehen: die Berge von Werbeerzeugnissen wirken auf viele Konsumenten störend und wandern häufig ungelesen in den Müll.
Wie können Unternehmen ihre Kunden kontinuierlich erreichen, um Vertrauen zu schaffen und sich ein positives Image aufzubauen? Immer häufiger werden firmeneigene

Kundenmagazine eingesetzt, um das Image zu festigen, Kunden zu binden und letztlich durch Kaufanreize den Absatz zu fördern. Mit informativer und glaubwürdiger Berichterstattung wird ein authentisches Bild des Unternehmens vermittelt, es werden gezielt Informationen verbreitet und dadurch wichtige Sympathiepunkte gesammelt. Mit Themen, die wirklich interessieren und einer Gestaltung, die überzeugt. Und dieses Marketinginstrument ist nicht etwa den Großen vorbehalten: Immer mehr Titel erscheinen in kleineren Auflagen und mit geringerem Umfang, denn zwei Drittel der Herausgeber von Kundenmagazinen sind kleine und mittelgroße Unternehmen.

Zeigen Sie Profil

Um in einer Zeit der hart umkämpften Märkte auch zukünftig bestehen zu können, ist es für Unternehmen unumgänglich,
sich positiv vom Wettbewerb abzuheben. Viele Produkte und Dienstleistungen sind letztlich austauschbar, während die Konkurrenz zunimmt und die Konsumenten immer kritischer werden. Deshalb ist die Schaffung eines einheitlichen Er- scheinungsbildes notwendig, um sich klar zu profilieren und in

einer einzigartigen und unverwechselbaren Weise darzustellen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sollten die Chance nutzen, sich durch einen einheitlichen und authentischen Auftritt in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Um dem Kunden Orientierung zu bieten und sich einen klaren Wettbewerbs- vorsprung zu sichern.

Mit dem richtigen Briefing fängt alles an

Bevor wir mit der Arbeit beginnen und Ihnen ein umfassendes Konzept präsentieren können, sind erstmal Sie als unser Kunde gefragt: In einem Briefing brauchen wir genau die Angaben von Ihnen, mit denen wir konzeptionell tätig werden können. Solch ein Briefing muss nicht lang, aber auf jeden Fall vollständig sein.
Sie müssten sich beispielsweise zu folgenden Fragen Gedanken machen:

  1. Wo steht das Unternehmen heute und welches ist seine Bedeutung am Markt?
  2. Um welche Produkte oder Dienstleistungen geht es und was zeichnet diese aus?
  3. Welches sind die Wettbewerber und wie treten sie auf?
  4. Welche Ziele sollen erreicht und was soll kommuniziert werden?
  5. Welche Zielgruppe soll angesprochen werden und auf welche Weise kann das geschehen?
  6. Und natürlich darf die konkrete Aufgabenstellung nicht fehlen:
  7. Welche Leistungen genau erwarten Sie von uns?

Alles klar? Meistens noch nicht! Daher gibt es anschließend ein Re-Briefing, um sicherzustellen, dass wirklich alles richtig verstanden wurde. Damit wir dann die punktgenaue Strategie für Ihr Unternehmen finden.

Wer schreibt, der bleibt. Oder: Wie komme ich in die Presse?

Kein Wunder, eine positive Berichterstattung in der Presse wünscht sich jedes Unternehmen. Es ist ein idealer Weg, Bekanntheit zu schaffen und Vertrauen zu wecken. So versuchen sich viele Unternehmer darin, Pressemeldungen zu formulieren und sind meist verwundert, warum nichts davon abgedruckt wird. Bei Pressemitteilungen sind grundsätzliche Voraussetzungen zu beachten, ohne die kein noch so gut gemeinter Text eine wirkliche Chance in den Redaktionen erhält. Zumal dort die Postfächer überquellen: über 40.000 Pressemeldungen werden monatlich in Deutschland verschickt.
Doch was ist es, das die „guten“ von den „schlechten“ Meldungen unterscheidet? Zunächst einmal gibt es zwei Grundvoraussetzungen, die jede Pressemitteilung erfüllen muss: das Thema muss für die Leserschaft relevant sein und

der Text muss in Aufbau und Form bestimmte Grundregeln einhalten. Interessant sind Themen, die mindestens eines der Kriterien Aktualität, Neuigkeit, Bedeutung und Originalität erfüllen. Und Anlässe dafür können vielfältig sein: einmalige Firmenereignisse, Produktneuheiten, spektakuläre Aufträge oder gerade durchgeführte Sonderaktionen.
Aber achten Sie bitte darauf, wen das interessiert: bei der Auswahl der angeschriebenen Redaktionen sollte genau beachtet werden, an welche Zielgruppe diese Botschaft gerichtet ist. Sonst landet Ihre mühsam formulierte Pressemitteilung nicht nur sofort im Müll, Sie geraten auch schnell bei den Redakteuren in Ungnade: denn die haben ohnehin ständig zu viel Arbeit und reagieren ungehalten, wenn sie mit ungefilterten Massen-Mails überschüttet werden.

Firmenunterlagen: Einsatz und Nutzen

Was für Firmenmedien braucht ein Unternehmen schon noch im Internetzeitalter? In der Tat hat sich die Funktion von gedruckten Firmenunterlagen gewandelt: Informationen müssen kürzer und präziser präsentiert werden, um in der heutigen Informationsflut überhaupt eine Chance zu erhalten. Und sie müssen aktuell sein, so wie man es vom Internet gewohnt ist. Doch ohne Print geht es nicht. Immer wieder fragen Kunden nach gedruckten Informationen, weil sie etwas „in der Hand“ halten möchten. Der Mensch ist ein haptisches Wesen. Er möchte mit allen Sinnen erleben – eben auch durch das Fühlen. Gedrucktes vermittelt zudem eine gewisse Verbindlichkeit, die eine mündliche Aussage oder ein im Internet dargestellter Beitrag nicht bieten kann.
Worauf kommt es also an, bei der Wahl der richtigen Firmenmedien? Für den Anfang ist eine Basisausstattung ausreichend, mit der grundlegende Informationen über Unternehmen und Produkte oder Dienstleistungen vermittelt  

werden können. Das könnte ein oder mehrere aufeinander abgestimmte Flyer sein, nicht nur im gewohnten DIN-lang-Format, sondern in vielen verschiedenen Abmessungen, Seitenumfängen und Falzarten. Sie können vielseitig eingesetzt werden: mit einem Anschreiben verschickt als Mailing, zum Auslegen auf Messen oder als erste Kurzinformation bei Nachfragen von interessierten Kunden. Ständig zu aktualisierende Angaben können diesem mühelos und kostengünstig in Form einer Einlage beigefügt werden. Der „große Bruder“ des Flyers ist die Imagebroschüre: sie präsentiert durch ihre aufwendige Gestaltung und den hochwertigen Druck das Image des Unternehmens auf eine besonders eindrucksvolle Weise. Zu guter Letzt gehört zur Basisausstattung natürlich auch eine Website – professionell gestaltet und getextet, damit Sie als ebenso überzeugend wahrgenommen werden, wie Sie es sich für Ihr Kerngeschäft wünschen.

Mit Ihren Mitarbeitern im Dialog

Während in vielen Unternehmen das ganze Augenmerk auf den öffentlichen Auftritt gelegt wird, wird häufig die innerbetriebliche Kommunikation vernachlässigt. Es ist bekannt, dass informierte und sich einbezogen fühlende Mitarbeiter motivierter sind, eher Verantwortung übernehmen und sich stärker mit dem Unternehmen identifizieren. Letztlich hängt der Erfolg eines Unternehmens sehr davon ab, wie offen und reibungslos die innerbetrieblichen Kommunikationsprozesse ablaufen.
Ein wirkungsvolles Mittel, um Transparenz zu schaffen und die Mitarbeiter einzubeziehen, ist das Mitarbeitermagazin. Damit dieses Wirkung zeigt, sind allerdings einige wichtige Regeln zu beachten. So darf es kein Sprachrohr der Geschäftsleitung werden, sondern sein inhaltlicher Schwerpunkt muss bei den Mitarbeitern liegen. Alle sollten aufgerufen werden, sich an dem Magazin zu beteiligen. Und die nötigen Informationen müssen

der Redaktion offen weitergegeben werden. Es sollte nicht zu selten erscheinen: damit die Berichte wirklich aktuell sind, benötigen Sie mindestens alle Vierteljahr ein neues Exemplar – sparen Sie lieber bei Papier- und Druckkosten als bei der Anzahl von Ausgaben.
Professionell im CD des Unternehmens produziert, mit gut lesbaren Texten und vielen Fotos und Grafiken gestaltet, wird es auf positive Resonanz bei Ihrer Belegschaft stoßen. Lassen Sie sich bei der Gestaltung sowie bei der Redaktion der Texte von Profis helfen! Damit Ihr Mitarbeitermagazin wirklich gelesen wird und die Leser nicht mit faden und zu langen Texten gelangweilt werden, bedarf es so mancher redaktioneller Nachbereitung. Als externes Team von Textern und Grafikern helfen wir Ihnen gerne dabei.

Was zu beachten ist – wenn Menschen lesen

Jeder Unternehmer möchte seine Botschaften vermitteln. Aber wie schafft er das in einem Zeitalter der Informationsüber- lastung, in der über 60.000 Markenartikel beworben werden wollen, über 7.000 Werbeanstöße pro Tag unsere Aufmerk- samkeit verlangen? Um Botschaften zu verbreiten, die wirklich (noch) gelesen werden, sollte zunächst einmal auf deren formale Richtigkeit geachtet werden. Ein schlampig getexteter Flyer wandert sofort in den Müll, laienhaft formulierte Beiträge im Internet veranlassen den User innerhalb von wenigen Sekunden, die Seite zu verlassen. Zudem schadet ein Text voller Rechtschreibfehler unmittelbar der Außendarstellung des Unternehmens, schließt man als Leser doch auf die Sorgfalt, mit der das Unternehmen im Kerngeschäft arbeitet.
Seit der neuesten Rechtschreibreform enden viele Briefe fälschlicherweise mit freundlichen Grüssen statt Grüßen, man liest von Strassen statt von Straßen und das nicht gerade in Massen (Maßen). Gar nicht schwer, aber ausgesprochen wichtig: hinter kurzen Vokalen steht „ss“ (Fluss), hinter langen und hinter doppelten Vokalen „ß“ (Maß, Grüße, außer). Ebenso störend wie falsch ist die Apostrophitis (laut SPIEGEL der „Deppen-Apostroph“). Weder beim Genitiv noch beim Plural wird vor ihm Halt gemacht: ob bei „Leni’ s Eiscafé“ und „Willi’s

Werkstatt“ oder bei den „T-Shirt’s“ und den „PC’s“ – wir bleiben davon nicht verschont. Auch die LKW sind keine „LKW’s“ und die AGB keine „AGB’s“ – weil es sich bei diesen Begriffen schon um die Pluralform handelt.
Sollen Ihre Texte gelesen werden, ist natürlich auch eine gute Lesbarkeit - durch geeignete Schriften und Schriftgrößen-, eine klare Struktur des Inhalts sowie gut zu lesende Satzlängen wichtig. Schreiben Sie bildhaft, sodass beim Lesen Bilder im Kopf entstehen, nutzen Sie ausdrucksstarke Verben und meiden Sie Hilfsverben. Verwenden Sie das Aktiv (die Tätigkeitsform) und vermeiden Sie Fremdwörter und Abkürzungen. Halten Sie am besten beim Schreiben den Duden (Die deutsche Recht- schreibung) oder den Wahrig (Deutsches Wörterbuch) parat – dann können Sie in Zweifelsfällen lieber noch einmal nachschlagen.
Und schließlich ist der Inhalt von großer Bedeutung. Überlegen Sie genau, was für Ihre Zielgruppe von Belang ist. „Daher nun ist die erste, ja schon für sich allein beinahe ausreichende Regel des guten Stils diese, dass man etwas zu sagen habe: O, damit kommt man schon weit.“ (Arthur Schopenhauer: Über Schriftstellerei und Stil; Kap. XXIII der „Parerga und Paralipomena“, 1851).

Ein Kommunikationskonzept, wofür das denn?

Durchdachte Konzepte sind eher Mangelware. Häufig wird munter drauflos gestaltet und getextet, weil gerade die Zeit fehlt oder weil es einfach am Überblick mangelt. Das kann nur zu einem unklaren und zufälligen Unternehmensauftritt führen, denn das Konzept ist die Voraussetzung und das Herzstück einer jeden Kommunikationsplanung. Einer Planung, die klärt, festlegt und vereinheitlicht. Es ist strategische Entscheidungshilfe, praktische Richtschnur und Planungsbasis gleichermaßen.
Folgende Schritte gehören zu einem Konzept:

  1. die Analyse: mit dem Briefing, der Recherche und der Auswertung,
  2. die Strategie: mit der Bestimmung von Zielen und Zielgruppen, der Positionierung und den Botschaften, sowie
  3. die Maßnahmenplanung und die Erfolgskontrolle.

Dabei ist zwischen verschiedenen Konzeptionstypen zu unterscheiden: von sogenannten „großen“ Konzepten für die Planung der Gesamtkommunikation bis zu „kleinen“ Konzepten für einzelne Projekte oder Maßnahmen. Eines haben sie aber alle gemein: sie sind zwingende Voraussetzung für gezielte Kommunikation „aus einem Guss“.

Unser Buchtipp. Oder: Der Duden hat kapituliert

Zu guter Letzt ein Buchtipp, der es in sich hat: „Deutsch für Profis – Wege zum guten Stil“ von Wolf Schneider (Goldmann, 2001) ist ein Muss für jeden Unternehmer, der sich selber an die Tastatur wagen möchte. Der Autor war mehrere Jahrzehnte lang Journalist bei bedeutenden Zeitungen und Zeitschriften, Sachbuchautor und Leiter der Hamburger Journalistenschule.
So schreibt er mit viel Humor und Fachkenntnis über den

Umgang mit der deutschen Sprache in der Presse. Über Stilblüten, dauerhafte Irrtümer und schlampige Umsetzung der reformierten Rechtschreibung. Er gibt wertvolle Tipps, wie man grammatikalisch und orthografisch korrekte Texte verfasst, die für den Leser gut verständlich sind. Nicht nur für Journalisten, sondern für alle, die mit der Sprache zu tun haben (wollen). Eine wirklich unterhaltsame und intelligente Lektüre!

 

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